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Cyberrisiken – hilflos ausgeliefert?

Fachveranstaltung vom 20. Juni 2016, Zürich

 

Montag, 20. Juni 2016

   Ab 15.00 Uhr

Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, 8001 Zürich (Website)

 

Inhalt

Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen haben Wirtschaft, Staat und Gesellschaft grundlegend verändert. Die Nutzung des Cyber-Bereichs (z.B. Internet und mobile Netze) hat viele Vorteile und Chancen gebracht. Allerdings hat die digitale Vernetzung auch dazu geführt, dass Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen für kriminelle, nachrichtendienstliche, machtpolitische oder terroristische Zwecke missbraucht oder ihr Funktionieren beeinträchtigt werden können. Was macht der Staat um seine Bürger und die Wirtschaft zu schützen? Wie gehen Unternehmungen mit dieser Gefahr um? Kann man diese Risiken versichern?

 

Rückblick

Am 20. Juni 2016 fand in Zürich der erste gemeinsame Anlass mit unserer neuen strategischen Partnerin, der SwissFea, statt. Für das Netzwerk war es die 30. Fachveranstaltung. Mehr als 70 Personen nahmen am Anlass teil.

Marc Henauer, Chef der Sektion MELANI beim Nachrichtendienst des Bundes, erläuterte auf eindrückliche Weise die verschiedenen Arten von Cyberangriffen. Er betonte, dass die Informationstechnologie ein zweischneidiges Schwert sei. Sie biete neue Möglichkeiten, schaffe aber auch neue Verletzbarkeit. Das organisierte Verbrechen verfügt über hervorragende Mittel. Der Angriff erfolgt meist über das schwächste Glied und das ist immer öfter der Mitarbeiter. Die Abwehr mit technischen Mitteln ist das Eine, ebenso wichtig ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Die Führungskräfte müssen Vorbild sein und mit gutem Beispiel voran gehen.

Andreas Wartenweiler, Leiter der Fachstelle Risk Management der Helsana Versicherungen, bestätigte die Aussagen des ersten Vortrages. Er stellte den Umgang der Helsana mit Cyberrisiken vor und zeigte die Einbettung ins Risikobetriebsmodell auf. Stefan Burau, Corporate Information Security Officer, verdeutlichte in einem zweiten Teil das Zusammenspiel von Technologie, Organisation und Mensch.

Stefan Thurnherr, CEO und Managing Director der VZ Insurance Service AG, zeigte die verschiedenen Versicherungsmöglichkeiten auf. Aufgrund fehlender historischer Daten ist es für den Versicherer schwierig, die Risiken korrekt einzuschätzen. Der Aufwand des Risk Assessments ist gross und schreckt Unternehmen oft ab. Stefan Thurnherr hielt fest, dass es für die Bedarfsermittlung unerlässlich sei, ein aktives Risikomanagement zu betreiben.

 
cyberrisiken-podiumsdiskussion

Eine Podiumsdiskussion rundete den Anlass in Zürich ab.

 

Die Folien finden Sie nachfolgend im PDF zum herunterladen:

Download-icon DocumentsCyberinsurance Sinnvolle Ergänzung zum Risikomanagement

Download-icon Helsana Cyber Risiken

Download-icon Henauer Risiko Managment