Von Sinn und Unsinn der Quantifizierung operationeller Risiken

54. Fachveranstaltung vom 9. November 2022 in Zürich

«Was man nicht messen kann, kann man nicht lenken, das gilt auch für Risiken». «Dieses Risiko lässt sich nicht beziffern». «Die schlechte Datenlage lässt eine Risikoquantifizierung nicht zu». «Die mageren Vergangenheitsdaten sind für die Zukunft nur bedingt repräsentativ». «Quantitatives Risikomanagement ist nur etwas für finanzielle Risiken».

Sehen Sie sich in Ihrer Tätigkeit auch immer mal wieder mit derartigen Aussagen konfrontiert? Haben Sie sich in dieser Situation gefragt, ob bzw. wann es überhaupt Sinn macht, auch operationelle Risiken mit einem «Preisschild» zu versehen? Sind Argumente gegen eine quantitative Aussage – zum Beispiel eine magere Datenlage – nicht bereits selbst wieder Hinweise auf hohe Risiken? Gibt es nicht vielleicht doch Wege zu einer Quantifizierung, die praxistauglich ist? Falls ja – wie wendet man diese konkret auf die eigene Ausgangslage an und wie verwendet man die Erkenntnisse? Haben sich bisherige Wege zur Quantifizierung von operationellen Risiken bewährt? Lohnt sich der Aufwand? Unsere Fachveranstaltung nimmt sich diese Fragen an und versucht, Sinn und Unsinn bei der Quantifizierung von Risiken aufzuspüren.

Christian Müller

Aktuell:
Projektcontroller / Risikomanager Logistikplattform 2030 bei der Migros Aare

Stationen:
Möbel Pfister AG, Sanitas Troesch AG

Ausbildung:
Ingenieur FH in Holztechnik / MAS MTEC ETH Zürich

„Risikomanagement ersetzt Führung nicht, hilft als Führungsinstrument aber dabei, Chancen, Unsicherheiten und Gefahren bewusst und proaktiv anzupacken und damit kritische Probleme zu vermeiden.“

Vezira Mesic

Aktuell:
Fachspezialistin Governance Systeme bei der Finanzverwaltung der Stadt Bern

Stationen:
Tätigkeiten im öffentlichen Sektor bei Gemeinden und Kanton Bern

Ausbildung:
Master of Science in Business Administration with a Major in Public and Non-Profit Management

„Bewusste Risiken sind besser kontrollierbar.”

Jens Meissner

Vorstand von   bis 2022

Bertrand Volken

Aktuell:
Leiter Risikomanagement, Compliance & Datenschutz der Visana Services AG

Stationen:
Qualitäts- und Projektmanagement, Leiter Unternehmensentwicklung, Visana Services AG

Ausbildung:
Universitätsabschluss (lic.rer.pol. / Master of Science) an der volkswirtschaftlichen Fakultät, Bern

Ein effizientes Risikomanagement sichert u.a. den optimalen Prozessoutput. Ein gutes Netzwerk bietet mir dazu wertvolle Inputs für die Umsetzung im Tagesgeschäft.

 

Bettina Hübscher

Aktuell:
Juristin und Risikomanagerin bei der Hochschule Luzern/Wirtschaft, Dienststelle Militär, Zivilschutz & Justizvollzug Kanton Luzern und beim WISZ

Stationen:
Advokaturtätigkeit, Tätigkeit im öffentlichen Gemeindemanagement und als Geschäftsführerin eines Parahotellerie-Betriebs

Ausbildung:
Lehrerseminar, Studium Rechtswissenschaften Master of Law, MAS Risk Management, CAS Grundlagen Mediation

„Die einzigen Dinge, die man im Leben wirklich bereuen sollte, sind die Risiken, die man nicht eingegangen ist.“

Tanja Matetic

Vorstand von    bis 2022

Brigitte Christ

Aktuell:
Stellvertretende Direktorin der Eidgenössischen Finanzkontrolle

Stationen:
Start der beruflichen Entwicklung in der klinischen Forschung, gefolgt von diversen Stellen in der Internen Revision (z. B. Schiesser AG, Deutsche Bank AG, Zurich Financial Services) und der Externen (IT) Revision. Diese Linie wurde immer wieder bewusst unterbrochen durch Tätigkeiten in der «1. Linie» (z. B. IKT-Entwicklung, Beratung, COO-Rolle) bzw. «2. Linie» (operationelles Risikomanagement & IKS).

Ausbildung: 
Med. Dokumentationsassistentin, Dipl. Betriebswirt (BA), Fachrichtung Wirtschaftsinformatik

Wir machen es einfach: «Sapere aude!»